Nach langer Zeit der Inaktivität der Ersten auf unserer Homepage ist es jetzt mal wieder Zeit für ein Lebenszeichen. Jeder, der schon etwas länger im Verein ist, kann die Frage nach dem Grund für die lange Zugehörigkeit der Ersten in der Bezirksliga spontan beantworten… die Spielstärke der AS!? Stimmt natürlich nicht ganz. Nein, es ist in erster Linie Kö, der jahrelang immer zu den Besten (wenn nicht der Beste) der Staffel gehörte und uns mit dem Rest der Mannschaft einen Spitzenplatz und manchmal auch nicht den Abstieg beschert hat. Fast zwangsläufig erfolgte dann auch – als Kö aus gesundheitlichen Gründen länger pausieren musste – der Abstieg. Ohne ihn reichte es dann in der 1.Bezirksklasse auch zu einem Spitzenplatz, allerdings nicht zum Aufstieg.

In dieser Serie – wieder komplett – belegten wir nach der Hinserie punktgleich mit Steinbergen und Hagenburg, aber mit schlechterem Spielverhältnis, mit einer Niederlage gegen Hagenburg Platz 2. Die Rückrunde begann gegen den Tabellenletzten, Steinbergen 2, mit 9:4 noch etwas holprig. Aber dann ..! In Lindhorst ließen wir die Gastgeber 2 Spiele gewinnen und Deckbergen schickten wir auch mit 2 gewonnenen Spielen nach Hause. Doch dann folgte das schwere Auswärtsspiel gegen Bergkrug und leider auch ohne Kö. Am Ende des Spiels konnte keiner das Ergebnis glauben:  9:1 ?? Für Rusbend! Max hat Kö stark vertreten und mit Stephan das Doppel sowie das Einzel gegen Routinier Frank Wilkening gewonnen!  Das folgende 9:2 gegen Hohnhorst empfanden schon fast alle als normales Ergebnis. Ungewöhnlich hier nur der 1:2 Rückstand nach den Doppeln. Das folgende 9:0 in Rodenberg hat auch einige überrascht – zumal Kö verhindert war. Auch hier hat Max freundlicherweise ausgeholfen und wieder Doppel und Einzel gewonnen.

Nach dem Spiel war aber Jedem klar, dass nun die Zeit der hohen Siege endgültig vorbei war und es in den hart umkämpften Endspurt geht. Wir führten zwar die Tabelle mit 2 Minuspunkten an, jedoch hatten Steinbergen und Hagenburg auch nur 3 Minuspunkte und dies waren ausgenommen von Todenmann-Rinteln unsere letzten Gegner.

Hagenburg besuchte uns am letzten Freitag und Dietmar stand bestimmt schon um 18 Uhr in der Halle um sich auf dieses schwere und wichtige Spiel vorzubereiten und Jeden, der nach ihm erschien, zurechtzuweisen. Sicherlich mit Recht, denn wir hatten gegen Hagenburg in der Hinserie mit 5:9 verloren. Nun behaupte ich mal, dass man bei einem wichtigen Spiel, bevor der Gegner aufgelaufen ist, auch mal so einen Gedanken – vielleicht fehlt ja ein Stammspieler – hat. Um es kurz zu machen, Hagenburg kam, wurde gesehen und es war schnell klar, dass es sich um die stärkste Truppe handelt.

An dieser Stelle sollte ich noch erwähnen, dass wir nach den Spielen noch im Minchen etwas essen. Allerdings müssen wir dann bis 23:30 Uhr dort sein. An diesem Freitag waren die Chancen, dass rechtzeitig zu schaffen, fast Null. Aber wie ich hinterher erfahren habe, gibt es vorausschauende Mannschaftsmitglieder, die vorab vorsorglich etwas mehr gegessen haben!

Doch jetzt endlich zum Spiel. Aber was soll man zu so einem Spiel sagen. Jeder der da war, hat es (zumindest teilweise) gesehen und alle Anderen werden es ohnehin nicht glauben. Ich bin mir sicher, dass selbst Heinz Böhne, der von uns allen den größten Tischtennis-Sachverstand besitzt, keinen Cent auf das Ergebnis gewettet hätte. Es gab 5 Fünfsatztspiele, wobei aber nur Eines in die Verlängerung ging. Für die, die das Ergebnis immer noch nicht kennen:  Rusbend gewinnt 9:0. Das ist total verrückt.

Damit haben wir jetzt 14:0 Punkte und in den letzten Spielen ein Spielverhältnis von 54:7. Das resultiert aus einer tollen Teamleistung. Ausschlaggebend dafür ist u.a. unser überragendes Doppelergebnis (40:9) und die Topform von Hartmut Kuhlmann im vorderen Paarkreutz (21:6).

Bin mal gespannt, ob sich Steinbergen jetzt noch nach Meinsen traut.

(Erläuterung: AS = Alte Säcke)   

 

Am letzten Wochenende absolvierte die Erste nach dem Abstieg in die 1.Bezirksklasse ihr 1.Punktspiel. Mit veränderter Aufstellung (Stephan spielt für Daniel) und der Hoffnung, dass Kö ggf. im November wieder spielen kann, ging man sehr optimistisch in die neue Serie. SG Rodenberg 2, den Aufsteiger (2.Platz) aus der 2.Bezirksklasse würde man schnell wieder nach einem klaren Sieg nach Hause schicken. Sollte man meinen oder besser waren sich einige von uns sicher. Aber diese Rechnung hatten wir ohne die Rodenberger gemacht, denn nach den Doppeln lagen wir bereits 1:2 hinten. Lediglich Hartmut/Fritz konnten sich gegen die Nr.3/4 klar 3:0 durchsetzen. Willi/Dietmar mussten den oberen Paarkreuzspielern gratulieren und Stephan/Manfred kamen mit den Doppelspielern des unteren Paarkreuzes überhaupt nicht zurecht. Nach zwei Siegen im oberen und zwei Niederlagen im mittleren Paarkreuz (wobei Stephan sein Spiel im 4. eigentlich schon gewonnen hatte) stand es 3:4. Dann folgten aber 4 Siege in Folge, lediglich Dietmar verlor auch noch sein 2.Spiel und mit dem Sieg von Stephan und Fritz war dann der vermeintlich klare 9:5 Sieg perfekt.

Fazit: Auch Spieler mit deutlich weniger TTR-Werten müssen erst besiegt werden und in dieser Klasse trifft man ggf. häufiger mal auf Noppenspieler. Das obere Paarkreuz, insbesondere Willi ohne Satzverlust, hat überzeugt. In der Mitte nur 1 Sieg (Dietmar hat sich wohl bei den Senioren Kreismeisterschaften total verausgabt) war enttäuschend. Unten hätten wir sicher auch 4 Punkte gemacht, aber Manfreds Spiel gegen Andre Fecht, dass er schon im Sack hatte, kam nicht mehr in die Wertung.

Da wir vor 24 Uhr im Minchen ankamen, konnten wir uns noch stärken und den 1.Sieg ein wenig begießen.

 

Nach den Sommerferien haben die ersten Spieler das Training bereits aufgenommen. DIe Beteiligung schwankt aber aufgrund des Wetters und anderer Dinge noch stark. Darum gilt: Raus aus dem Garten und rein in die Halle. Die ersten Spiele kommen schneller näher, als man denkt.

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