Mit einer klaren Ausgangslage ging die TS Rusbend in das letzte Saisonspiel der Bezirksliga: Ein Punkt gegen Algesdorf III – und der Relegationsplatz wäre sicher. Alternativ musste Tündern II gegen die SG Hajen/Grohnde punkten.
Die Voraussetzungen waren jedoch schwierig. Rusbend musste ohne seine Nummer 1, Hartmut Könemann, antreten – ein herber Verlust, denn Könemann hatte in dieser Saison im oberen Paarkreuz regelmäßig wichtige Zähler geholt.
Auch Algesdorf III, Tabellenzweiter der Bezirksliga, war nicht komplett: Mendyk und Schneeloch fehlten, was die Hoffnung auf einen Punktgewinn zumindest etwas nährte.
Spielverlauf: Algesdorf zu stark – Rusbend ohne Chance
Der Abend begann mit drei umkämpften Doppeln. Besonders Kuhlmann/Meier hielten die Partie offen und gewannen ihr Match im Entscheidungssatz zu 6.
Damit stand es 1:2 aus Rusbender Sicht – ein ordentlicher Start, der Mut machte.
Doch in den Einzeln zeigte sich schnell, dass Algesdorf an diesem Abend einfach zu stabil war. Viele Sätze waren eng, aber Rusbend konnte die knappen Momente nicht für sich entscheiden.
Ein Highlight setzte Thomas Wehmeyer, der im zweiten Einzel gegen Gronemeyer nach starkem Kampf im fünften Satz zu 5 gewann.
Am Ende stand jedoch ein 2:9, das die Hoffnung auf den benötigten Punkt zunichtemachte. Neben den üblichen Kaltgetränken gab es in Algesdorf noch ein leckeres Kaltbuffet. Dafür nochmals besten Dank.
Blick nach Tündern – und dort fällt die Entscheidung
Von Anfang an hatte Tündern die Partie gegen Hajen/Grohne im Griff und siegt deutlich 9:0.
Damit war klar: 👉 Rusbend erreicht auch in diesem Jahr die Relegation – trotz eigener Niederlage.
Ein Ergebnis, das nach einer Saison voller enger Spiele und personeller Engpässe durchaus als Erfolg zu werten ist.
Relegation am 10. Mai 2026 – Heimrecht für Rusbend
Die Relegation findet in eigener Halle statt – ein wichtiger Vorteil. Gegner sind die beiden Zweitplatzierten der 1. Bezirksklassen:
• TSV Schwalbe Tündern III
• SC Deckbergen-Schaumburg
Vor allem Tündern III gilt als extrem spielstark und wird ein echter Prüfstein.
Für Rusbend wird entscheidend sein, dass die Mannschaft komplett antreten kann – und dass die Doppel, traditionell eine Stärke, wieder den Ton angeben.
Ausblick
Die Ausgangslage ist klar: Rusbend hat Heimrecht, die Fans im Rücken und die Chance, den Klassenerhalt erneut über die Relegation zu sichern.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der nötigen Nervenstärke ist das möglich.
HK, 26.4.26
