Die Ausgangslage war klar: Ein Punkt hätte gereicht, um den drittletzten Platz und damit die Relegation aus eigener Kraft zu sichern. Doch trotz großem Kampf und mehreren starken Einzelleistungen musste sich der TS Rusbend am Freitagabend der SG Rodenberg II mit 5:9geschlagen geben. Die Partie war über weite Strecken enger, als es das Endergebnis vermuten lässt – das zeigt schon das Ballverhältnis von 432:445, wobei hier Fritz sein nicht mehr zählender 3:0 Sieg gegen Christian Wulf noch fehlt.
Spielverlauf: Schwankungen und ein überragender Hartmut Könemann
Nach den Doppeln lag Rusbend mit 1:2 zurück. Nur Meier/Kuhlmann punkteten. Besonders bitter: Das Spitzendoppel Könemann/Wehmeyer unterlag knapp in den ersten beiden Sätzen (9:11, 9:11) und verlor schließlich 0:3.
In den Einzeln zeigte sich dann ein gemischtes Bild:
Top-Leistung im oberen Paarkreuz
• Hartmut Könemann war an diesem Abend nicht zu stoppen: 3:0 gegen Gröpler und 3:0 gegen Schröder – beide Siege klar und souverän.
• Thomas Wehmeyer kämpfte sich in beiden Einzeln in den vierten Satz, musste aber zweimal knapp passen.
Mitte mau und Unten mit wichtigen Punkten
• Wilfried Köpper gewann sein erstes Einzel deutlich mit 3:0 gegen Wulf, verlor aber das zweite nach 2:0Satzführung noch im fünften Satz.
• Fritz Meier überzeugte mit einem klaren 3:0 gegen Jörg Kubitza.
• In der Mitte blieb es bei knappen Sätzen, 4 von 5 ‚2-Punkte-Sätze‘ gingen weg, aber ohne zählbaren Erfolg.
Am Ende stand ein 5:9, das sich wie eine verpasste Chance anfühlt.
Was bedeutet das für die Tabelle?
Rusbend bleibt damit auf dem drittletzten Platz – aber ohne den entscheidenden Punkt, der die Relegation abgesichert hätte.
Jetzt gibt es nur noch zwei Wege:
1️⃣ Tündern muss am Freitag gegen Hajen punkten
Ein Sieg Tünderns würde Rusbend helfen, weil Hajen dann hinter Rusbend bleibt.
2️⃣ Rusbend holt selbst einen Punkt in Algesdorf
Algesdorf ist klarer Favorit, aber im Sport ist alles möglich – und Rusbend hat in dieser Saison schon mehrfach gezeigt, dass man auch gegen starke Teams gefährlich sein kann.
Fazit
Die Mannschaft hat gekämpft, aber am Ende fehlte der eine Punkt, der die Situation deutlich entspannter gemacht hätte.
HK, 18.4.26
